![]() |
|
|
|||||||
| Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
Themen-Optionen |
|
#1
|
|||
|
|||
|
Von Kai Weber
> > Wie schon berichtet > (siehe > http://www.nds-fluerat.org/aktuelles...-an/#more-879), > > will Niedersachsen unter Umgehung der Amtsärzte/innen einen Pool von > Ärzten einrichten, die kranke Flüchtlinge "flugtauglich" schreiben und > Abschiebungen damit ermöglichen sollen. Nachfolgend hierzu einige > Artikel aus der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau. > > gez. Kai Weber > > > > URL: http://www.fr-online.de/in_und_ausla...em_cnt=1318371 > > > Ärzte-Pool für "Flugmedizin" > Abschiebung leicht gemacht > VON MATTHIAS THIEME > > Abschiebungen > + Abschiebungen (FR-Infografik) > Künftig sollen in Deutschland nicht mehr Fachärzte die Reisefähigkeit > von Abzuschiebenden beurteilen, sondern sogenannte Ärzte für > Flugmedizin. Das ist das erklärte Ziel des niedersächsischen > Innenministeriums, das derzeit den Vorsitz in der > Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Rückführung" inne hat. > > Man wolle Hindernisse bei der Abschiebung beseitigen und die Rückführung > von Ausländern beschleunigen, so der niedersächsische Innenminister Uwe > Schünemann. "Mehr als jede zweite Abschiebemaßnahme scheiterte kurz vor > der Durchführung und verursachte dadurch erhebliche Kosten." Von 1360 > Abschiebeversuchen im Jahr 2007 in Niedersachsen seien 697 gescheitert, > so der Minister. Einer der häufigsten Gründe dafür: "Die Reisefähigkeit > wurde von einem Arzt nicht bestätigt." Deshalb müsse das Verfahren der > ärztlichen Begutachtung zur Feststellung der "Flugtauglichkeit" von > abzuschiebenden Personen "verbessert" werden. > > Nach dem Willen des Ministers sollen künftig "zur Beurteilung der > Flugtauglichkeit vermehrt Fachärzte für Flugmedizin gewonnen werden". > Dass es diese Fachärzte in der Medizin gar nicht gibt, sondern lediglich > Allgemeinmediziner mit einer Fortbildung gemeint sind, sagt der Minister > nicht. > > Ruhig gespritzt im Flugzeug > > Doch die Pläne für effizientere und für den Staat billigere > Abschiebungen gehen weiter. Bewährt hätten sich die europaweit > organisierten Sammelabschiebungen, so das Ministerium. Diese müssten > jedoch "kurzfristig buchbar und insgesamt flexibler werden". Bis jetzt > gebe es lange Vorlaufzeiten, erläutert Ministeriumssprecher Michael > Knaps. Es werde beispielsweise ein Abschiebeflug Paris - Nigeria > gebucht. "Dann liefert Deutschland nach Paris" Das Problem seien die > Wartezeiten. "Man muss Menschen lange in Haft nehmen", so Knaps. Künftig > wolle man nicht mehr Personen buchen, sondern nur einen Platz im > Flugzeug. "Dann ist man flexibler, wenn die doch untertauchen, oder > reiseunfähig werden", so der Sprecher. > > Um das Problem der Reiseunfähigkeit in den Griff zu bekommen, wolle man > einen Pool von "Flugmedizinern" bilden. "Damit man schnell jemanden hat, > wenn es nötig ist", solle "eine Liste von Ärzten für die > Ausländerbehörden und die Bundespolizei erstellt werden", so Knaps. > "Viele sind ja ganz plötzlich fluguntauglich." > > Wohin der Wille zur Herbeiführung der Flugtauglichkeit um jeden Preis > führen könnte, zeigte sich am 8. April am Flughafen Frankfurt. Bereits > zum vierten Mal versuchten Beamte der Bundespolizei, einen Mann > abzuschieben. Mit sechs Beamten wurde er an Bord einer Gulf-Air-Maschine > gebracht. Als er sich dort weiter wehrte, seien ihm vom > Sicherheitspersonal der Fluggesellschaft gegen seinen Willen zwei > Injektionen verabreicht worden, sagt sein Anwalt Andreas Cochlovius. Da > der Flüchtling nicht einverstanden gewesen sei, handele es sich hierbei > um gefährliche Körperverletzung. Der Anwalt hat für seinen Mandanten bei > der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anzeige erstattet. > > Gulf Air sei verpflichtet, den Mann zurückzutransportieren, weil er mit > der Fluggesellschaft nach Deutschland gekommen sei, sagt Thorsten > Schweizer, Anwalt der Fluggesellschaft. Nachdem sechs Beamte der > Bundespolizei den abgelehnten Asylbewerber gefesselt mit Handschellen an > Bord der Gulf Air gebracht hätten, habe der Mann "Angst und > Panik-Attacken" bekommen. Deshalb habe "eine Krankenschwester der Gulf > Air entschieden, dass er eine Medikation braucht und hat ihm zwei > Beruhigungsspritzen verabreicht", so Schweizer. "Diese Entscheidung war > abgesprochen mit der Bundespolizei." An Bord habe jedoch das eigene > Sicherheitspersonal der Fluggesellschaft die Bewachung übernommen. Als > der Mann trotz Spritzen weiter "randaliert" habe und Passagiere sich > beschwert hätten, habe man den Abschiebeversuch abgebrochen. "Er ist > jetzt bester Laune und ihm geht es gut in seinem Asylheim", sagt > Schweizer der FR. > > Dem widerspricht Anwalt Cochlovius. Sein Mandant sei danach ins > Krankenhaus eingeliefert worden, wo das Betäubungsmittel in seinem Blut > nachgewiesen worden sei. "Das ist gefährliche Körperverletzung", so > Cochlovius. Die Krankenschwester habe kein Recht zu der Behandlung > gehabt. "Man hätte meinen Mandanten in eine Klinik bringen oder einen > Arzt rufen müssen." Die zwangsweise Verabreichung von Spritzen sei ein > klarer Verstoß gegen die Richtlinien der Rückführung, so Bernd Mesovic > von Pro Asyl. Die Bundespolizei wollte sich wegen der laufenden > Strafanzeige auf FR-Anfrage nicht äußern. > > URL: http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1318373 > > > Abschiebungen > Fit to fly für 470 Euro > VON MATTHIAS THIEME > > Abschiebegefängnis > + Abschiebegefängnis (ddp) > Seinen Namen will der Bonner Arzt nicht in der Zeitung lesen. Doch über > den Mediziner wird in Fachkreisen heftig diskutiert. Der Grund: Der Arzt > bietet Ausländerbehörden und Polizei bundesweit einen speziellen Service an. > > Er mache "Untersuchungen auch sehr dringlichen Charakters", wirbt er im > Internet. Es geht um Bescheinigungen zur Transport- und Reisefähigkeit > von Flüchtlingen, die abgeschoben werden sollen. Oft sind die > Flüchtlinge krank, oft sind in ihrer Akte Gutachten von Fachärzten, die > das belegen. Doch wenn Asylbewerber endgültig abgelehnt sind, geht es > oft nur noch darum, ob ein Arzt sie als "transportfähig" für die > Abschiebung ansieht. > > Der Arzt aus Bonn tritt am Ende dieser Kette in Erscheinung. Er arbeitet > bei Festnahmen, am Flughafen und sogar im Flugzeug. Es gibt in > Deutschland einige Ärzte, die sich darauf spezialisiert haben. Nach dem > Willen der Innenminister der Länder sollen sie bald einen Pool bilden, > damit die Polizei immer einen kooperationsbereiten Arzt erreichen kann. > > Der Arzt aus Bonn ist bereits gut im Geschäft. Das war nicht immer so. > Der Mediziner bot seine Dienste bereits vor Jahren offensiv an. > "Medizinische Problemstellungen verursachen in einer Vielzahl von Fällen > (...) Verzögerungen und Mehrkosten", formulierte er in einem Brief an > die Ausländerbehörde Minden, der der Frankfurter Rundschau vorliegt. > Weiter: "Fehlende flugmedizinische Erfahrungen führen seitens von Ärzten > aus Klinik und Praxis häufig zu falsch positiven oder besonders oft zu > falsch negativen Reisefähigkeitsbescheinigungen." Gerne biete er der > Behörde "eine Zusammenarbeit an", schrieb der Arzt, dessen Berufsstand > das Werben eigentlich untersagt ist. Was er sich unter der > Zusammenarbeit vorstellte, listete der Mediziner gleich mit auf. Von der > "notärztlichen Begleitung von Zugriffen und Transport zum Flughafen" bis > zur "Ausstellung von Fit-to-fly-(Flugreisefähigkeits-)Bescheinigungen" > reicht die Angebots-Palette des umtriebigen Mediziners. > > Kritik an den Methoden > > Das zu erwartende Ergebnis seiner ärztlichen Kunst im Dienste der > Abschiebung gab der Bonner Arzt vorab bekannt: "Mehr und schneller zum > Abschluss gebrachte Fälle." Auch eine Honorarliste legt er bei. Die > ärztliche Begleitung vom "Zugriff" bis zum Flughafen kostet demnach > inklusive Untersuchung 470 Euro. > > Sein Angebot stieß vielerorts auf Interesse. Doch die > Untersuchungsmethoden des Arztes waren in einem dokumentierten Fall > selbst der Bundespolizei Köln offenbar zu grob. Das Verhalten des Arztes > bei der Untersuchung eines türkischen Flüchtlings, den er im im Juli > 2007 im Toilettengang des Düsseldorfer Flughafens und in Diensträumen > der Bundespolizei untersucht haben soll, sei "indiskutabel", werde > "keinesfalls akzeptiert" und habe "zukünftig zu unterbleiben", teilten > die Beamten der Bundespolizeidirektion Koblenz in einem Schreiben mit, > das der FR vorliegt. Wegen seiner Bescheinigungen ist der einfache Arzt > aus Bonn, der seinen Werbeschreiben lediglich einen "Fachkundenachweis" > im Rettungsdienst beilegt, in Nordrhein-Westfalen mittlerweile bekannt > und hoch umstritten. "Fit-for-fly-Experte" wird er von der Grünen > Landtagsabgeordneten Monika Düker genannt. Über keinen anderen Mediziner > im Land gebe es so viele Beschwerden, sagt Dirk Schulenberg von der > Ärztekammer Nordrhein. Derzeit prüfe man Vorwürfe, der Bonner Arzt habe > bei einer Abschiebung ein Gutachten über eine Patientin mit > Selbstmordgefährdung geschrieben, die er das letzte Mal vor sieben > Monaten untersucht hatte. Wenn nach so langer Zeit über die Frage einer > akuten Gefährdung ohne neuerliche Untersuchung entschieden werde, sei > dies "ein Verstoß", sagt Schulenberg. "Das ist keine sorgfältige > Berufsausübung, das geht nicht." Bislang sei dem Arzt jedoch seitens der > Kammer formal nichts anzulasten gewesen. Im Normalfall beschwerten sich > Patienten über ihre Ärzte - die Flüchtlinge können nach ihrer > Abschiebung jedoch nicht mehr protestieren. Dem Bonner Arzt müsse "die > Beurteilung komplizierter psychischer Fälle entzogen werden", fordert > Facharzt Hans Wolfgang Gierlichs, der einige Gutachten des Mediziners > analysiert hat. "Seine Befunde sind aus meiner Sicht oft fachlich nicht > ausreichend abgesichert", so Gierlichs. "Ich halte das für sehr gefährlich." > > Der Bonner Arzt sieht das anders. "Meine Beurteilungen haben bisher > ausnahmslos Akzeptanz bei den Gerichten gefunden", teilt der Arzt der FR > mit. Natürlich werde bei Abschiebungen der belastenden Situation > Rechnung getragen. Doch so schlimm sei ein Abschiebeflug nicht: "Was > meinen Sie, wie viele kranke, auch z.B. ,herzkranke' Menschen täglich in > Flugzeugen sitzen, auf Geschäfts- oder Urlaubsflügen?", fragt der Arzt. > Der eigentliche Skandal sei, "wie sich wider besseres Wissen einzelne > Anwälte an den falschen Hoffnungen missbräuchlicher Asylantragsteller > bereichern". > > Sichtweisen, die den Mediziner als Hardliner bekannt gemacht haben. "Wir > hören immer wieder von einer Vielzahl von Fällen, bei denen dieser Arzt > Flüchtlinge reisefähig schreibt, die nach Meinung vieler anderer Ärzte > nicht reisefähig sind", sagt Anwalt Michael Gödde. Dies sei eine > "Methode der Ausländerbehörden, diesen Arzt zu beauftragen, weil sie > wissen, dass er ihnen die Gutachten verfasst, die sie brauchen, um > Flüchtlinge abschieben zu können", so Anwalt Gödde. > > Grüne prangern Zynismus an > > Die Behörden ließen es zu, "dass schwer kranke Menschen unter > Zuhilfenahme von fadenscheinigen und nicht aussagefähigen Gutachten ins > Ausland abgeschoben werden", kritisiert die Grünen-Landtagsabgeordnete > Monika Düker. Dies sei "zynisch, inhuman und in einem Rechtsstaat unwürdig". > > Düker hat im nordrhein-westfälischen Landtag einen Antrag eingereicht. > Dort ist von skandalösen Fällen die Rede, etwa von einem herzkranken > Mann, dem der Mediziner Reisefähigkeit bescheinigte, ohne ihn untersucht > zu haben. Düker fordert, dass "die Reisefähigkeit von Flüchtlingen > ausschließlich auf der Grundlage fachärztlicher und aktueller Gutachten > beurteilt wird" und dass Ärzte, die dies nicht einhalten, nicht mehr > beauftragt werden dürfen. Doch das Innenministerium Nordrhein-Westfalen > sieht keinen Handlungsbedarf. Der Bonner Arzt sei "bundesweit als > objektiv und sorgfältig prüfender Arzt bekannt". > > Ärzte-Pool für "Flugmedizin": Abschiebung leicht gemacht > Ärztekammer-Vizepräsident: "Das hat nichts mit Medizin zu tun" > > URL: http://www.fr-online.de/in_und_ausla...em_cnt=1318372 > > > Ärztekammer-Vizepräsident > "Das hat nichts mit Medizin zu tun" > Frank Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer, appelliert > an die ärztliche Ethik. > > Niedersachsen will bei Abschiebungen vermehrt "Fachärzte für > Flugmedizin" einsetzen. Gibt es solche Fachärzte überhaupt? > > Es gibt keine Fachärzte für Flugmedizin, aber es gibt eine > Zusatzbezeichnung. Das sind Ärzte, die besonders qualifiziert sind, > gesundheitliche Probleme insbesondere des Flugpersonals zu erkennen und > zu behandeln. > > Sind diese Ärzte geeignet, den Gesundheitszustand von Abzuschiebenden zu > beurteilen? > > Ich glaube nicht, dass die flugmedizinische Betreuung das Entscheidende > ist. Es geht hier um die Betreuung von Menschen, die in einer schweren > Ausnahmesituation sind. Erstens geht es darum zu beurteilen, ob ein > psychisches Leiden wie etwa eine posttraumatische Belastungsstörung ein > so großes Hindernis ist, dass ein Mensch nicht zurückgeführt werden > kann. Zweitens geht es darum, ob ein Mensch eine akute Erkrankung hat, > die man in dem Land, in das er abgeschoben werden kann, nicht behandeln > kann. > > Können Sie ein Beispiel nennen? > > Wenn jemand unter Nierenversagen leidet, kann man ihn nicht in ein Land > abschieben, wo es keine Dialyse gibt und er deshalb sterben würde. Da > kann ein Arzt für Flugmedizin überhaupt nicht helfen. Da muss die > medizinische Situation im Aufnahmeland mit Hilfe des Auswärtigen Amtes > sauber beurteilt werden. Das ist viel wichtiger als die kleine letzte > Frage, ob der Mensch den Flug übersteht. > > Ist ein Pool von Flugmedizinern notwendig? > > Ich halte das nicht für notwendig. Das Problem der Abschiebung ist nicht > die flugmedizinische Beurteilung, sondern der physische und psychische > Stress der Abschiebung. Da weiß ein Arzt für Flugmedizin auch nicht mehr > als jeder andere. Hier wären die Behörden gut beraten, auf den Rat > versierter Psychotherapeuten, Allgemeinmediziner und vor allem der > Ärzte, die diese Menschen behandelt haben, zurückzugreifen. > > Dürfen Ärzte Beruhigungsmittel verabreichen, damit die Abschiebung > einfacher verläuft? > > Nein, es ist verboten, irgendwelche Medikamente oder sonstige > medizinische Zwangsmaßnahmen anzuwenden, ohne Einwilligung des > Patienten. Niemals darf ein Arzt das tun, um es den Beamten, oder > Piloten einfacher zu machen. Nur wenn der Patient das verlangt oder in > Lebensgefahr ist. > > In Frankfurt soll ein Flüchtling im Flugzeug gegen seinen Willen mit > Spritzen ruhiggestellt worden sein. Ist das legal? > > Nein, die Gabe einer Spritze gegen den Willen eines Patienten ist nur > dann gerechtfertigt, wenn dieser etwa suizidal ist, oder beispielsweise > lebensbedrohlich hohen Blutdruck hat. Aber niemals, um ihn handhabbarer > zu machen für irgendwelche Beamten. > > Was ist der Auftrag des Arztes in Abschiebesituationen? > > Der Auftrag des Arztes sollte völlig nüchtern und neutral darin > bestehen, dass er er Sorge trägt um die gesundheitliche Situation des > ihm zugewiesenen Patienten. Dass er nur das erlaubt, was der Patient > schadlos übersteht. Wenn der Arzt daran Zweifel hat, dann steht der > Zweifel vor dem Rechtfertigungsdruck gegenüber Polizei oder Behörden. Im > Zweifel sollte ein Arzt für den Abzuschiebenden und gegen die > Abschiebung entscheiden. > > Was halten Sie von Ärzten, die sich geschäftlich auf > Flugreisebescheinigungen spezialisieren? > > Wer sich aus politisch-ideologischen oder rein ökonomischen Gründen ein > Geschäftsfeld sucht, muss mit seinem Gewissen vereinbaren, dass er > Menschenleben zerstören kann. Wenn jemand falsche Gutachten stellt, ist > das justiziabel. > > > > Nach welchen Kriterien darf Reisefähigkeit beurteilt werden? > > Der Arzt muss beurteilen, ob die Menschen den Stress der Abschiebung > inklusive des Fluges überstehen. Die Verengung auf die Frage, ob sechs > Stunden Sitzen und zweimal Druckunterschied zumutbar sind, ist nicht > ausreichend. > > Ist die Behandlung gefesselter Menschen vertretbar? > > Als Arzt würde ich die Behandlung eines gefesselten Menschen im Flugzeug > ablehnen, es sei denn, ich müsste dessen Leben retten. Das hat nichts > mit Medizin zu tun. Der Arzt ist kein Erfüllungsgehilfe des Staates. > > Interview: Matthias Thieme > > Abschiebungen: Fit to fly für 470 Euro > > > > [ document info ] > Copyright © FR-online.de 2008 > Dokument erstellt am 13.04.2008 um 17:44:02 Uhr > Letzte Änderung am 13.04.2008 um 18:30:05 Uhr > Erscheinungsdatum 14.04.2008 > -------------------------------------------------------------------------------- Immer dabei! Holen Sie sich Ihre Mails aufs Handy! |